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Nordstemmen hat eine Bürgermeisterin

                              

 

Das mit der Strabs müssen wir Ihr aber noch mal erklären

quo vadis Strabs ?

quo vadis Strabs ?

Am besten, in den Reisswolf !

 

 

Nordstemmen hat eine neue Bürgermeisterin.

Unser Wunsch einen Bürgermeister oder Bürgermeisterin zu bekommen, die die Straßenausbaubeitragssatzung streichen möchte, wurde nicht erfüllt. 

Die Aussage unserer Bürgermeisterin, über eine Streichung der Strabs in etwa fünf Jahren nachzudenken, hat viele von uns erschüttert.

Gerade auch die letzte Demo in Bad Salzdetfurth hat gezeigt wie viele Bürger die Strabs abgeschafft haben möchten. Die anschließende Ratssitzung nach der Demo, hat mir gezeigt, dass das Thema Bürgernähe und Bürgerfreundlichkeit, geschweige denn von sozialer Gerechtigkeit, noch nicht bei allen angekommen ist. Nicht einmal die Übergabe von über 2000 Unterschriften gegen die Strabs hat den Bürgermeister veranlasst, sich dazu zu äußern.

Immer wieder taucht die Frage auf, warum es andere Kommunen im Landkreis, und es sind nach meinem Kenntnisstand schon über die Hälfte, die die Strabs abgeschafft haben, wie diese Kommunen es geschafft haben, die Strabs abzuschaffen.

Ein Blick über den Tellerrand wäre hier sehr angesagt. 

Die klaren Worte unseres Geschäftsführers Herrn Herzceg auf der Demo haben uns Mut gemacht, weiter für die Streichung der Strabs aktiv zu bleiben. 

Unmissverständlich erinnerte er uns daran, dass ja im nächsten Jahr wieder Kommunalwahlen sind und die Parteien, die sich in den Gemeindevertretungen immer noch für die Strabs aussprechen, ja auch wiedergewählt werden möchten und riet ihnen, sich dafür einzusetzen, dass bis zur Kommunalwahl im nächsten Jahr die Strabs der Vergangenheit angehören sollte. 

Wir in Nordstemmen werden nicht locker lassen und uns weiter für die Streichung der ungerechten, unsozialen Strabs einsetzen.

Nordstemmen, 03.10.2020

Günter Lassen